Umschulung vom Gleitsegel und Hängegleiter

Gleitsegler und Hängegleiter können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE

  • Meteorologie
  • Technik / Aerodynamik
  • Navigation
  • Sprechfunk
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Luftrecht
  • Pyrotechnik

Meteorologie und Flugfunk kann entfallen, falls der Umschüler einen B-Schein und ein gültiges BZF I/II oder AZF vorweisen kann.

Die Theorieprüfung wird durch einen vom DULV bestimmten Prüfungsrat abgenommen.

PRAXIS

Die Praxisausbildung entspricht der UL Ausbildung ohne Vorbildung (Fußgänger)

Die praktische Ausbildung besteht aus mindestens 30 Flugstunden, von denen mindestens fünf Flugstunden im Alleinflug erfolgen müssen, sowie mindestens fünf Starts und Landungen im Alleinflug auf zwei verschiedenen Flugplätzen. Außerdem müssen zwei Überlandflüge mit Fluglehrer über eine Gesamtstrecke von jeweils mindestens 200 km, drei Außenlandeübungen mit Fluglehrer sowie drei Überlandflüge im Alleinflug zu fremden Flugplätzen absolviert werden.

  • Einweisungsflüge zur Vermittlung der Grundlagen für die Beherrschung des Luftsportgeräts
  • Starten und Landen
  • Verhalten in besonderen Notsituationen
  • Erster Alleinflug in der Platzrunde
  • Erlernen des Handlings unter besonderen Bedingungen (zum Beispiel das Starten und Landen bei Seitenwind)
  • Überlandeinweisung mit Anwendung der terrestrischen Navigation
  • 3 x 50 km Alleinflüge mit Zwischenlandung auf fremden Flugplätzen
  • 2 x 200 km Flug mit Lehrer inkl. Zwischenlandung
  • Vorbereitung auf die praktische Prüfung

Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch einen Prüfungsrat des DULV.

Umschulung vom Motorschirm und Motorschirm-Trike

Motorschirm- und Motorschirm-Trike-Flieger können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE:

Wurde die Motorschirm Lizenz vor dem 01.02.2012 erworben:

  • Technik / Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule abgenommen.

Wurde die Motorschirm Lizenz nach dem 01.02.2012 erworben:

  • Technik / Aerodynamik
  • Navigation
  • Luftrecht
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch einen vom DULV bestimmten Prüfungsrat abgenommen.

PRAXIS:

Die Praxisausbildung entspricht der UL Ausbildung ohne Vorbildung (Fußgänger)

Die praktische Ausbildung besteht aus mindestens 30 Flugstunden, von denen mindestens fünf Flugstunden im Alleinflug erfolgen müssen, sowie mindestens fünf Starts und Landungen im Alleinflug auf zwei verschiedenen Flugplätzen. Außerdem müssen zwei Überlandflüge mit Fluglehrer über eine Gesamtstrecke von jeweils mindestens 200 km, drei Außenlandeübungen mit Fluglehrer sowie drei Überlandflüge im Alleinflug zu fremden Flugplätzen absolviert werden.

  • Einweisungsflüge zur Vermittlung der Grundlagen für die Beherrschung des Luftsportgeräts
  • Starten und Landen
  • Verhalten in besonderen Notsituationen
  • Erster Alleinflug in der Platzrunde
  • Erlernen des Handlings unter besonderen Bedingungen (zum Beispiel das Starten und Landen bei Seitenwind)
  • Überlandeinweisung mit Anwendung der terrestrischen Navigation
  • 3 x 50 km Alleinflüge mit Zwischenlandung auf fremden Flugplätzen
  • 2 x 200 km Flug mit Lehrer inkl. Zwischenlandung
  • Vorbereitung auf die praktische Prüfung

Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch einen Prüfungsrat des DULV.

Umschulung vom Trike und Fußstart-UL

Trike- und Fußstart-UL-Flieger können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE:

  • Technik / Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule abgenommen.

PRAXIS:

Die Praxisausbildung entspricht der UL Ausbildung ohne Vorbildung (Fußgänger). Es werden maximal 5 Stunden Trike-Flugerfahrung auf die praktische Ausbildung angerechnet.

Die praktische Ausbildung besteht aus mindestens 30 Flugstunden, von denen mindestens fünf Flugstunden im Alleinflug erfolgen müssen, sowie mindestens fünf Starts und Landungen im Alleinflug auf zwei verschiedenen Flugplätzen. Außerdem müssen zwei Überlandflüge mit Fluglehrer über eine Gesamtstrecke von jeweils mindestens 200 km, drei Außenlandeübungen mit Fluglehrer sowie drei Überlandflüge im Alleinflug zu fremden Flugplätzen absolviert werden.

  • Einweisungsflüge zur Vermittlung der Grundlagen für die Beherrschung des Luftsportgeräts
  • Starten und Landen
  • Verhalten in besonderen Notsituationen
  • Erster Alleinflug in der Platzrunde
  • Erlernen des Handlings unter besonderen Bedingungen (zum Beispiel das Starten und Landen bei Seitenwind)
  • Überlandeinweisung mit Anwendung der terrestrischen Navigation
  • 3 x 50 km Alleinflüge mit Zwischenlandung auf fremden Flugplätzen
  • 2 x 200 km Flug mit Lehrer inkl. Zwischenlandung
  • Vorbereitung auf die praktische Prüfung

Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch einen Prüfungsrat des DULV.

Umschulung vom Tragschrauber (Gyrokopter)

Tragschrauber-Flieger können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE:

  • Technik / Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule abgenommen.

PRAXIS:

Die Mindeststundenanzahl für die praktische Ausbildung entfällt. Dabei müssen jedoch alle Ausbildungsabschnitte gemäß DULV Ausbildungsnachweisheft für aerodynamisch gesteuerte UL durchgeführt und dokumentiert werden.

Die Überlandflugausbildung kann auf einen Überlandflug von mind. 50km Strecke und drei Landungen auf fremden Plätzen mit Fluglehrer reduziert werden.

Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch einen Prüfungsrat des DULV.

Umschulung vom PPL(C) und PPL(H)

PPL(C) und PPL(H)-Flieger können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE:

  • Technik / Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule abgenommen.

PRAXIS:

Die Praxisausbildung entspricht der UL Ausbildung ohne Vorbildung (Fußgänger)

Die praktische Ausbildung besteht aus mindestens 30 Flugstunden, von denen mindestens fünf Flugstunden im Alleinflug erfolgen müssen, sowie mindestens fünf Starts und Landungen im Alleinflug auf zwei verschiedenen Flugplätzen. Außerdem müssen zwei Überlandflüge mit Fluglehrer über eine Gesamtstrecke von jeweils mindestens 200 km, drei Außenlandeübungen mit Fluglehrer sowie drei Überlandflüge im Alleinflug zu fremden Flugplätzen absolviert werden.

  • Einweisungsflüge zur Vermittlung der Grundlagen für die Beherrschung des Luftsportgeräts
  • Starten und Landen
  • Verhalten in besonderen Notsituationen
  • Erster Alleinflug in der Platzrunde
  • Erlernen des Handlings unter besonderen Bedingungen (zum Beispiel das Starten und Landen bei Seitenwind)
  • Überlandeinweisung mit Anwendung der terrestrischen Navigation
  • 3 x 50 km Alleinflüge mit Zwischenlandung auf fremden Flugplätzen
  • 2 x 200 km Flug mit Lehrer inkl. Zwischenlandung
  • Vorbereitung auf die praktische Prüfung

PPL(C): Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch den Ausbildungsleiter der Flugschule.

PPL(H): Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch einen Prüfungsrat des DULV.

Umschulung vom PPL(A) und TMG

PPL(A) und TMG-Flieger können ihre Fluglizenz aufstocken. Es gibt Erleichterungen bei der Umschulung zum Fluglizenzerwerb.

Teile der Flugausbildung, die für die andere Sportpilotenlizenz erforderlich sind, wurden bereits einmal absolviert und die entsprechende Prüfungen bestanden. Diese Teile der Flugausbildung muss man nicht wiederholen. Es wird dieses Wissen und Können erweitert. Entsprechende Prüfungen entfallen.

THEORIE:

  • Technik / Aerodynamik
  • Verhalten in besonderen Fällen (inkl. menschliches Leistungsvermögen)
  • Pyrotechnik

Die Theorieprüfung wird durch den Ausbildungsleiter der Flugschule abgenommen.

PRAXIS:

Die Mindeststundenanzahl für die praktische Ausbildung entfällt. Dabei müssen jedoch alle Ausbildungsabschnitte gemäß DULV Ausbildungsnachweisheft für aerodynamisch gesteuerte UL durchgeführt und dokumentiert werden.

Die Überlandflugausbildung kann auf einen Überlandflug von mind. 50km Strecke und drei Landungen auf fremden Plätzen mit Fluglehrer reduziert werden.

Abschluss der praktischen Ausbildung durch eine 60 minütige Prüfung durch den Ausbildungsleiter der Flugschule.